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  • Kreiskrankenhaus Prenzlau: 0 39 84 / 33-0

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Beruf mit vielen Perspektiven

Neues Pflegeausbildungsjahr beginnt im April – Drei Fragen an Nicole Werner

Pflegefachkräfte sind überall gefragt, die Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven außerordentlich vielseitig. Im April beginnt das neue Ausbildungsjahr, die Bewerbungsfrist läuft.

 

 

 

 

Nicole Werner, hauptamtliche Ausbildungskoordinatorin vom Martin Gropius Krankenhaus in Eberswalde, begleitet Pflegeschülerinnen und -schüler zum erfolgreichen Examen. Im folgenden Interview erläutert sie, warum es sich lohnt, einen Pflegeberuf zu erlernen und nennt die wichtigsten Voraussetzungen und Anforderungen der Ausbildung.


Was macht die Pflege zu einem besonderen Beruf?

Das Besondere an diesem Beruf ist die Nähe zum Menschen, und dass man auch schon mit kleinen Dingen manchmal Großes bewirken kann. Dass man eine hohe Verantwortung trägt und das Leben anderer maßgeblich beeinflusst, indem man professionell  hilft, begleitet, unterstützt und berät und vieles mehr. Die Pflege eröffnet mannigfaltige Einsatzmöglichkeiten und Entwicklungschancen. Mit der Grundlage, die in einer dreijährigen Fachschulausbildung Gesundheits-und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege gelegt wird, kann man sich im weiteren Berufsleben spezialisieren, ambulant oder stationär arbeiten, sich für Führungspositionen qualifizieren, dual oder im Nachgang ein Studium anhängen, sich selbständig machen und vieles mehr.


Was sollte man Ihrer Erfahrung nach wissen und beachten, wenn man sich für eine Pflegeausbildung entscheidet?

Um nur einige Punkte zu nennen: Man sollte wissen, dass man mit dieser Entscheidung einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Menschen leistet. Dass der Unternehmensverbund der GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit, zu dem das Martin Gropius Krankenhaus gehört, als größter Arbeitgeber der Region sichere und abwechslungsreiche Arbeitsbereiche mit Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung und soziale, familienfreundliche Anreize bietet. Die Ausbildung wird multiprofessionell gestaltet und gut vergütet, beinhaltet auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Als Voraussetzung sollte man die zehnte Klasse erfolgreich absolviert haben oder einen gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss bzw. eine abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe – mindestens einjährige Ausbildung – besitzen. Man sollte auf jeden Fall an neuen Aufgaben interessiert und lernbereit sein und gerne mit Menschen umgehen – empathisch sein, das ist sehr wichtig! Und man muss im Team arbeiten wollen und können. Außerdem sind Verantwortungsbewusstsein und eine gewisse Belastbarkeit nötig. Die Ausbildung und  der Beruf sind mit flexiblen Arbeitszeiten verbunden, man arbeitet in Schichten. Die Ausbildung splittet sich auf in praktische und theoretische Anteile. Am Ende wartet eine staatliche Prüfung im theoretischen und praktischen Teil. Unser Kooperationspartner für den Theorieteil der Ausbildung ist die Akademie der Gesundheit, Campus Eberswalde. Am besten schnuppert man in einem Praktikum in den Beruf hinein. Wir ebnen motivierten Schülerpraktikanten durch Patenschaftsverträge den Eintritt in die Ausbildung.


Welche speziellen Möglichkeiten bietet das Martin Gropius Krankenhaus den Auszubildenden?

Das Martin Gropius Krankenhaus ist ein Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Ausbildung hat hier einen hohen Stellenwert. Jeder einzelne Auszubildende ist uns wichtig. In unserem Fachkrankenhaus werden Menschen unterschiedlicher Altersstufen mit  psychischen und somatischen Erkrankungen im stationären, teilstationären und ambulanten Setting diagnostiziert und therapiert. Zentrum der psychiatrischen Pflege ist die Beziehung zwischen Patienten und der pflegenden Person, denn hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Eine der Hauptaufgaben der Pflegefachkraft ist es, den ihr anvertrauten Menschen in seinem Anpassungsprozess zu begleiten und zu unterstützen und darin zu fördern, ein Gleichgewicht  im psychischen, physischen und sozialen Gefüge zu erlangen oder sich neu auszurichten – wenn er mit einer bleibenden Behinderung leben muss. Der Pflegeschüler durchläuft viele Bereiche, in denen Patienten mit unterschiedlichen seelischen oder körperlichen Erkrankungen behandelt werden. Unsere große neurologische Abteilung bietet ein breites Spektrum vom Schlaganfall bis zum chronischen Kopfschmerz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose und vielen anderen neurologischen Krankheiten. Die Auszubildenden erlangen diesbezüglich spezielle Sozial,- Fach,- und  Handlungskompetenzen durch erfahrene Praxisanleiter und Mentoren, komplexe hauseigene Lernangebote und fachpraktischen Unterricht.


Wer sich zur Pflegeausbildung weiter beraten lassen möchte, kann sich jederzeit an Nicole Werner wenden und unter der Telefonnummer 03334 53-324 einen Gesprächstermin vereinbaren.

 

 


Verfasst am: 05.02.2018

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