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Neues Hilfeangebot in Bernau für Kinder und Jugendliche mit seelischen Problemen

Ab 15. Juli wird es in Bernau ein neues Behandlungsangebot für Kinder und Jugendliche mit seelischen Problemen und für deren Eltern geben. In der Hussitenstraße 4 öffnet die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) für Kinder, Jugendliche und Familien mit neuen Räumen und einem erweiterten Angebot. Die Ambulanz ist eine Außenstelle der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters vom Martin Gropius Krankenhaus in Eberswalde.

„In der Bernauer PIA hat jeder, der es wünscht, die Möglichkeit, ohne Überweisungsschein direkt den Kontakt zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie aufzunehmen“, sagt Prof. Dr. med. Hubertus Adam, Chefarzt der Eberswalder Klinik. „Dies ist angeraten, wenn bei Kindern oder Jugendlichen seelische Probleme vorliegen oder diese von den Eltern vermutet werden.“

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie aus Eberswalde ist in Bernau bereits mit der Familientagesklinik „Koralle“ vertreten sowie mit einem begrenzten ambulanten Angebot. Die bisherige Nachfrage zeigte allerdings, dass der Bedarf höher ist, als er bislang von der Klinik abgedeckt werden konnte. Aus diesem Grund wurde jetzt in den neuen Räumen in der Hussitenstraße ein erweitertes Angebot geschaffen. An fünf Tagen in der Woche bieten mehrere Psychologen und Ärztinnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie Diagnostik, Behandlung und Beratung an und sind auch für ratsuchende Eltern sowie für Institutionen wie Jugendämter, Schulen und andere Einrichtungen erreichbar.                

Die Angebote der PIA lassen sich drei besonderen Schwerpunkten zuordnen. Der erste ist die allgemeine Ambulanz, inklusive Notfallsprechstunde: Über eine zentrale Telefonnummer werden hier in der Regel Termine für die nächsten vier bis sechs Wochen im Voraus vergeben. Im Notfall kann eine Vorstellung auch ohne Anmeldung direkt in der Ambulanz während der normalen Bürozeiten von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr erfolgen. Außerhalb dieser Zeiten ist die direkte Notfallvorstellung an sieben Tagen in der Woche über 24 Stunden in Eberswalde möglich.

Den zweiten Schwerpunkt bildet die Ambulanz für Familien. „Ambulante Familientherapie ist angezeigt, wenn zumindest die Eltern, unter Umständen auch die Geschwisterkinder erkennen, dass die seelischen Probleme nicht nur beim Kind oder Jugendlichen liegen, sondern auch eine bestimmte Bedeutung innerhalb der gesamten Familie erlangen“, so Prof. Dr. Hubertus Adam. „Es erfolgen Familiengespräche, an denen manchmal nur die Eltern teilnehmen, manchmal aber auch die gesamte Familie inklusive der Geschwisterkinder. Es geht um Fragen der Erziehung, Fragen des Umgangs miteinander innerhalb der Familie und auch Fragen, die Institutionen wie Schule, Jugendämter usw. betreffen. Dies kann im Vorfeld einer Familientherapie in der Familientagesklinik Koralle geschehen oder auch danach oder unabhängig davon.“

Darüber hinaus wirkt das PIA-Angebot auch unterstützend im Rahmen des Projekts „You´ll never walk alone“ (YNWA). Dieses Projekt stellt Psychologinnen und Psychologen zur Verfügung, die in Kooperation mit Einrichtungen der Jugendhilfe Kinder und Jugendliche in den Einrichtungen vor Ort behandeln, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort beraten, supervidieren und mit ihnen in Krisen eng zusammenarbeiten. Das Projekt ist in der Region schon gut bekannt. Durch die neue PIA werden Kooperationen mit interessierten Schulen aufgenommen und das Netz von Kooperationen vergrößert. „Nach vorheriger Absprache und sehr spezifischen Kooperationsverträgen zwischen der Ambulanz und den Schulen ist es möglich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ambulanz aufsuchend in die Schule fahren, um dort direkt vor Ort Beratung der Lehrkräfte, Teilnahme an Elternabenden oder auch – bei Einverständnis der Eltern und Schüler – selbst Behandlung vor Ort in der Schule anbieten“, sagt Prof. Dr. Hubertus Adam und betont: „Dies ist in Brandenburg ein bislang einmaliges Projekt!“

Weitere Angebote sind die Beratungsstelle für Kinder körperlich erkrankter Eltern und eine Anlaufstelle zur Supervision von Mitarbeitern in der Jugendhilfe, die mit Flüchtlingskindern und Familien arbeiten.

Strukturell ist die neue Ambulanz ein integrativer Bestandteil der Klinik in Eberswalde, zuständige Oberärztin ist Dipl.-Med. Andrea Kauschke unter Leitung von Klinik-Chefarzt Prof. Dr. Hubertus Adam. Wer sich ein Bild von der neuen Psychiatrischen Institutsambulanz machen möchte und nach weiteren Informationen sucht, ist in der Hussitenstraße 4 in Bernau herzlich willkommen.


Verfasst am: 04.07.2016

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