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Bürgerforum in Prenzlau:

Verletzungen im Alter – Vermeidung und Behandlung
 
Häufiger als im Straßenverkehr verunglücken Menschen zu Hause. Sei es beim Fensterputzen auf Tischen und Hockern, durch Stoß, Stolpern oder scharfe Gegenstände. Unter Umständen reicht die Teppichkante für einen Sturz mit schweren Folgen aus. Das Zentrum für Alters­traumatologie im Krankenhaus Prenzlau hat sich auf die Behandlung verunfallter und verletzter älterer Menschen spezialisiert. Die Chefärzte Dipl.-Med. Wolf-German Geike und Dr. Oliver Günter stellen typische Verletzungen sowie deren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten am Mittwoch, dem 29. Juni, in einem „Bürgerforum“  im Café Central, Marktberg 10, in Prenzlau vor. Beginn: 18:00 Uhr.
 
„Ältere Menschen sind besonders häufig von Stürzen betroffen“, sagt Dipl.-Med. Wolf-German Geike. „Ursachen können schlechteres Sehen sein, nachlassende körperliche Fähigkeiten oder beispielsweise auch Einschränkungen der Reaktionsfähigkeit aufgrund von Medikamenteneinnahme. Anders als bei jungen Menschen dauert der Heilungsprozess im Alter länger. Dabei gilt es, eine lange Bettruhe möglichst zu vermeiden. Je schneller hochbetagte Patienten wieder auf die Beine kommen, desto geringer ist das Risiko für gefährliche Folgen wie Wundliegen, Thrombosen, Embolien oder Lungenentzündung.“
 
Bei zunehmender Zahl immer älter werdender Menschen, die eine Verletzung – medizinisch ein „Trauma“ – erleiden, hat sich die Klinik für Altersmedizin zusammen mit der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Krankenhaus Prenzlau der Herausforderung gestellt, einen gemeinsamen vollstationären Behandlungsbereich einzurichten. Seit 2015 werden hier ältere Patienten mit Traumata durch ein interdisziplinäres Team mit ganzheitlichem Ansatz versorgt.
 
„Die intensive tägliche Behandlung und Betreuung durch Spezialisten zweier Fachrichtungen kommt unseren Patienten insbesondere nach unfallchirurgischer Versorgung sehr zu Gute“, sagt Dr. Oliver Günter, Chefarzt der Klinik für Altersmedizin. „Verlegungen zwischen den Stationen und somit Teamwechsel entfallen. Hierdurch wird die Versorgung von Patienten mit Stürzen und schweren Verletzungsfolgen weiter optimiert.“
 
Die fachärztliche Leitung des spezialisierten Leistungsangebotes liegt bei beiden Chefärzten. Welche Behandlungsmöglichkeiten sie bieten, vor allem auch wie man Verletzungen im Alter effektiv vorbeugen kann, darüber sprechen die Spezialisten beim „Bürgerforum“. Eine Frage wird dabei auch sein, wie sich langwierige gesundheitliche Folgen durch Verletzungen vermeiden und vermindern lassen. Schwerpunkt des Traumazentrums ist die frührehabilitative-geriatrische Komplexbehandlung, in deren Rahmen multiprofessionell ausgerichtet das Ziel verfolgt wird, die Selbständigkeit und Lebensqualität der Patienten zu steigern, dies bei gleichzeitiger Förderung funktioneller Fähigkeiten. Das Behandlungsspektrum umfasst internistische, ­chirurgische, orthopädische, neurologische und gerontopsychiatrische Krankheitsbilder.
 
„Wichtig ist für uns Ärzte immer, den Patienten in seinem Gesamtbild zu sehen“, betont Dr. Oliver Günter. „Viele ältere Menschen wissen zum Beispiel gar nicht, dass sie ein Flüssigkeitsdefizit oder einen Vitaminmangel haben. Auch diese Zustände erhöhen das Verletzungsrisiko.“
 
Wer mehr erfahren möchte, ist zum „Bürgerforum“ herzlich eingeladen, das vom Krankenhaus gemeinsam mit der Delphin-Apotheke veranstaltet wird. Der Eintritt ist frei.


Dateien:
Alterstraumatologie.pdf445 K

Verfasst am: 20.06.2016

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